Erinnerung an 22 Jahre Flugdienst

Seit Juni 2025 ist DI (FH) Matthias PÜRSTL Sachgebietsleiter für Vegetationsbrand und Flugdienst im Bezirk Reutte. Die offizielle Übergabe erfolgte bereits im Rahmen einer Sachgebietsleitersitzung im November 2025.

Für Thomas war es nun noch wichtig, sich persönlich von seinen langjährigen Kameraden im Flugdienst zu verabschieden. Dazu lud er die Mitglieder zu einem gemütlichen Abend nach Mitteregg ein.

Der Bezirksfeuerwehrverband bedankt sich bei Thomas für sein unermüdliches Engagement während seiner 22 Jahre im Flugdienst, davon 20 Jahre als Sachgebietsleiter. In dieser Zeit hat sich im Flugdienst Tirol viel verändert. Zahlreiche Abläufe wurden weiterentwickelt und professionalisiert. Besonders durch die zunehmende Zahl an Wald- und Vegetationsbränden hat die Bedeutung des Flugdienstes in den vergangenen Jahren weiter zugenommen.

Mit seinem langjährigen Einsatz und seiner Erfahrung hat Thomas diese Entwicklung maßgeblich mitgeprägt. Als kleines Dankeschön und als Erinnerung an seine langjährige Tätigkeit im Flugdienst überreichten ihm seine Kameraden einen eigens airgebrush­ten Flughelferhelm.

Der Helm erinnert mit seiner Gestaltung an prägende Momente aus dieser Zeit. Zu sehen sind der Landeshubschrauber Libelle Tirol sowie eine eindrückliche Szene des mehrtägigen Waldbrandes in Pinswang im Jahr 2022.

Damit bleibt Thomas nicht nur die Erinnerung an 22 Jahre Flugdienst, sondern auch an viele gemeinsame Einsätze und besondere Momente mit seinen Kameraden.

Atemschutzübung im Abschnitt Zwischentoren

Am 11. September 2026 fand in Biberwier eine Gemeinschaftsprobe des Abschnitts Zwischentoren statt. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Atemschutzeinsatz und der möglichst realitätsnahen Abarbeitung eines Brandeinsatzes.

Als Übungsobjekt diente ein Abrissgebäude, das ideale Voraussetzungen für die Übung bot. Unter realistischen Bedingungen konnten die Atemschutztrupps das Vorgehen im Gebäude trainieren, die Kommunikation untereinander festigen und den Umgang mit den besonderen Herausforderungen eines Atemschutzeinsatzes üben.

An der Gemeinschaftsprobe beteiligten sich die Feuerwehren Biberwier, Bichlbach, Ehrwald und Lermoos. Unterstützt wurde die Übung durch das Team der Atemschutzfüllstelle des Bezirksfeuerwehrverbandes Reutte.

Gemeinsame Übungen dieser Art bieten den Feuerwehren die Möglichkeit, ihre Abläufe unter realistischen Bedingungen zu trainieren und die Zusammenarbeit über die eigene Feuerwehr hinaus zu stärken.

Bezirks-Atemschutzbeauftragter Klaus WAIBEL, Abschnittskommandant Stefan VERSAL, Bezirksfeuerwehrinspektor Wolfgang SCHEUCHER sowie Bezirksfeuerwehrkommandant Dietmar BERKTOLD überzeugten sich vor Ort vom Ausbildungsstand und dem Engagement der teilnehmenden Feuerwehren.

Kameradschaftsausflug des BFV Reutte ins Zillertal

Anfang September ging es für die Mitglieder des Bezirksfeuerwehrverbandes Reutte ins wunderschöne Zillertal. Neben abwechslungsreichen Aktivitäten blieb vor allem Zeit für gute Gespräche, gemeinsames Erleben und gemütliche Stunden.

Eine willkommene Gelegenheit, sich auch abseits des Feuerwehralltags auszutauschen und die Kameradschaft zu pflegen.

Einige Eindrücke von unserem Kameradschaftsausflug ins Zillertal gibt es hier zu sehen. 🚒

Grenzüberschreitende Nachbarschaftshilfe bei Bergwaldbrand am Säuling

Am Samstagvormittag (29. August 2026) kam es im Gemeindegebiet von Schwangau im Bereich des Säulings oberhalb des Alpsees zu einem Bergwaldbrand. Der Brandherd lag auf deutschem Hoheitsgebiet im Bereich des Lobatbodens und stellte aufgrund des steilen und schwer zugänglichen Geländes eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte dar.

Die grenznahe Nachbarfeuerwehr Pinswang unterstützte die Feuerwehr Schwangau bei der Bodenbrandbekämpfung. Einsatzkräfte der Bergwacht Füssen übernahmen die Sicherung der Feuerwehrmitglieder im steilen Gelände. Weitere Organisationen sowie zwei Polizeihubschrauber waren in die umfangreichen Löscharbeiten eingebunden.

Als vermutliche Ursache gilt ein Blitzschlag am Vorabend. Der Brand erstreckte sich über mehrere tiefe Glutnester auf einer Fläche von rund 20 Quadratmetern.

Der Einsatz verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die enge Abstimmung und das reibungslose Zusammenspiel der beteiligten Einsatzorganisationen ermöglichten eine effektive Brandbekämpfung trotz der schwierigen Geländeverhältnisse.

https://www.allgaeuer-zeitung.de/fuessen/waldbrand-schwangau-gestern-samstag-feuer-brand-alpsee-hubschrauber-schloss-neuschwanstein-baum-berge-wald-einsatz-polizei-30-8-115099663

Brennende Jagdhütte löste Waldbrandeinsatz in Steeg aus

Am Montag, dem 17. August 2026, wurde die Feuerwehr Steeg erneut zu einem Waldbrand alarmiert. Um 09.33 Uhr ging die Meldung bei der Leitstelle Tirol ein, kurz darauf wurde Sirenenalarm ausgelöst. Bereits bei der ersten Erkundung stellte sich heraus, dass es sich um einen anderen Brandherd als beim Waldbrand am 15. August handelte.

Diesmal stand eine Jagdhütte in Flammen. Das Gebäude brannte vollständig nieder und wurde bis auf die Grundmauern zerstört. Die Flammen griffen zudem auf angrenzende Bäume und Wiesenflächen über. Aufgrund des unwegsamen Geländes und des rasch erkannten Ausmaßes wurde zur Unterstützung der Löscharbeiten die „Libelle Tirol“ angefordert.

Neben dem eigentlichen Hüttenbrand konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Bekämpfung der umliegenden Boden- und Vegetationsbrände. Das Feuer hatte sich teilweise tief in den Waldboden ausgebreitet. Entsprechend aufwendig gestalteten sich die Nachlöscharbeiten, bei denen große Mengen Löschwasser eingesetzt und zahlreiche Glutnester im Boden aufgespürt und abgelöscht werden mussten.

Im Laufe des Einsatzes verschlechterten sich die Wetterbedingungen deutlich. Ein zusätzlich angeforderter Polizeihubschrauber, die „Libelle Vorarlberg“, konnte am Vormittag aufgrund der Wetterlage zunächst nicht von Vorarlberg aus zum Einsatzort starten.

Bis in die späten Nachmittagsstunden standen mehr als 110 Einsatzkräfte im Einsatz. Beteiligt waren die Feuerwehr Gemeinde Steeg, die SLG Grünau sowie die Feuerwehren Holzgau, Elbigenalp, Häselgehr und Bach mit der Lageführung. Unterstützung kam zudem von der Feuerwehr Lechaschau mit der Arbeitsgruppe Bodenbrandbekämpfung, dem Flugdienst Reutte sowie dem Hubschraubertankfahrzeug der Berufsfeuerwehr Innsbruck.

Aufgrund des schwierigen und teilweise unwegsamen Geländes war außerdem die Bergrettung Steeg/Kaisers zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort.

Beratend standen während des Einsatzes unter anderem Bezirksfeuerwehrkommandant Dietmar BERKTOLD und Abschnittskommandant Romeo LARCHER zur Verfügung.

Gegen 17.00 Uhr waren die eigentlichen Löscharbeiten abgeschlossen und der Rückbau konnte eingeleitet werden. Zur Sicherheit wurden zwei Stilwellbehälter mit Löschwasser über Nacht vor Ort belassen. Zusätzlich wurde bis in die frühen Nachtstunden eine Brandsicherheitswache eingerichtet. In den frühen Morgenstunden des Folgetages begannen die Aufräumarbeiten.

Für die Brandbekämpfung aus der Luft wurden insgesamt 38 Löschwasserflüge mit Bambi-Buckets durchgeführt. Dabei wurden rund 30.400 Liter Wasser zum Brandobjekt transportiert. Zusätzlich wurden 15 Mannschaftstransportflüge mit insgesamt 35 Personen sowie sechs Materialtransporte zum Brandobjekt durchgeführt.

Insgesamt standen 104 Feuerwehrmitglieder und sechs Kräfte der Bergrettung im Einsatz.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Kurz vor dem Brandausbruch zog ein starkes Gewitter über Steeg. Ein Zusammenhang mit dem Unwetter kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

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150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Tannheim – Jubiläum im Zeichen von Tradition und Gemeinschaft

Am 14. und 15. August 2026 feierte die Freiwillige Feuerwehr Tannheim ihr 150-jähriges Bestehen. Zahlreiche Feuerwehren, Einsatzorganisationen, Ehrengäste sowie Besucherinnen und Besucher nahmen an den Feierlichkeiten teil und begleiteten die Wehr bei diesem besonderen Jubiläum.

Nach umfangreichen Vorbereitungen stand insbesondere der Samstag ganz im Zeichen der 150-jährigen Geschichte der Feuerwehr. Einen eindrucksvollen Höhepunkt bildete der gemeinsame Festzug durch Tannheim. Die Einsatzorganisationen, die Feuerwehren des Tannheimer Tales sowie zahlreiche weitere Abordnungen zogen bei bestem Wetter durch den Ort. Besonders freute sich die FF Tannheim über die Teilnahme der befreundeten Feuerwehren aus Trauchgau und Steingaden.

Vor der Bergkulisse des Tannheimer Tales und begleitet von zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern entlang der Strecke bot der Festzug einen würdigen Rahmen für das Jubiläum und machte zugleich die enge Verbundenheit der Feuerwehren über Gemeinde- und Landesgrenzen hinweg sichtbar.

Für einen der bewegendsten Momente der Feierlichkeiten sorgte die Anwesenheit der Fahnenpatin Helena BERNHARD. Mit 98 Jahren nahm sie persönlich am Jubiläum teil. Seit mittlerweile 75 Jahren ist sie Fahnenpatin der Freiwilligen Feuerwehr Tannheim und damit über einen außergewöhnlich langen Zeitraum mit der Wehr verbunden.

Kommandant Florian SCHAUTZGY würdigte diese besondere Verbundenheit im Rahmen seiner Ansprache in der Kirche. Die Festgemeinschaft dankte Helena daraufhin mit großem Applaus – ein Moment, der sinnbildlich für die Verbindung zwischen der Geschichte der Feuerwehr und der heutigen Generation stand.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1876 hat sich die Freiwillige Feuerwehr Tannheim stetig weiterentwickelt. Fahrzeuge, Technik, Ausrüstung und Anforderungen haben sich grundlegend verändert. Unverändert geblieben ist jedoch der freiwillige Einsatz der Mitglieder für die Sicherheit der Bevölkerung.

Das 150-jährige Bestehen bot daher nicht nur Anlass zum Feiern, sondern auch die Gelegenheit, auf Generationen von Feuerwehrmitgliedern zurückzublicken, die Verantwortung übernommen und die Entwicklung der Wehr mitgetragen haben.

Die Freiwillige Feuerwehr Tannheim bedankt sich bei allen teilnehmenden Feuerwehren und Einsatzorganisationen, den Ehrengästen, Helferinnen und Helfern, Unterstützern sowie bei der Bevölkerung und allen Besucherinnen und Besuchern für die Teilnahme und die entgegengebrachte Wertschätzung.

Ein besonderer Dank gilt ebenso den eigenen Kameradinnen und Kameraden, der Feuerwehrjugend und den Reservisten, die mit zahlreichen Arbeitsstunden zur Vorbereitung und Durchführung des Jubiläums beigetragen haben.

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Tannheim stehen damit nicht nur für ein Stück Feuerwehrgeschichte, sondern vor allem für 150 Jahre freiwilligen Dienst an der Gemeinschaft.

Bericht: FF-Tannheim, Grießer Maximilian
Bilder: BFV-Reutte

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Hoher Frauentag: Zwei Verdienstmedaillen für den Bezirk Reutte

Am Hohen Frauentag, dem 15. August 2026, standen in Tirol einmal mehr das Ehrenamt und der Einsatz für die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Im Rahmen des feierlichen Festaktes in der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck wurden zahlreiche verdiente Persönlichkeiten aus Tirol und Südtirol ausgezeichnet. Für den Bezirksfeuerwehrverband Reutte gab es dabei besonderen Grund zur Freude: Mit OBI Katharina JÄGER und OBI Christoph SALVENMOSER wurden zwei engagierte Feuerwehrfunktionäre aus dem Bezirk für ihre Verdienste geehrt.

Katharina JÄGER ist Kommandantin der Feuerwehr Jungholz. Christoph SALVENMOSER ist ehemaliger Kommandant Feuerwehr Ehenbichl/Rieden und engagiert sich als Ausbildner im BFV Reutte sowie im Bereich der 5,5-Tonnen-Führerscheinausbildung.

Die Auszeichnungen wurden im Rahmen des traditionellen Festaktes in der Kaiserlichen Hofburg überreicht. Das Jahr 2026 steht in Tirol ganz im Zeichen des Ehrenamts. Insgesamt wurden heuer 46 Persönlichkeiten mit dem Verdienstkreuz und 140 Personen mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielten 23 Personen für die Rettung von Menschen aus Lebensgefahr die Tiroler Lebensrettungsmedaille. Auch 14 Familien wurden für die jahrhundertelange Bewirtschaftung ihrer Höfe mit dem Ehrentitel „Erbhof“ ausgezeichnet.

Für den Bezirksfeuerwehrverband Reutte nahmen BFK Dietmar BERKTOLD und ABI Alexander AMMANN an den Feierlichkeiten teil. Gemeinsam mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern des Feuerwehrwesens würdigten sie die Auszeichnungen von Katharina JÄGER und Christoph SALVENMOSER.

Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem Landeshauptmann Anton MATTLE, Südtirols Landeshauptmann Arno KOMPATSCHER, Landesrätin Astrid MAIR, Landesfeuerwehrinspektor René STAUDACHER, Landesfeuerwehrkommandant Jakob UNTERLADSTÄTTER sowie Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Hannes MAIR.

Der Hohe Frauentag verbindet traditionell den Dank für besonderes Engagement mit der Erinnerung an die Geschichte Tirols. Nach der Kranzniederlegung am Andreas-Hofer-Grabmal in der Hofkirche und dem Festgottesdienst in der Jesuitenkirche fand der landesübliche Empfang vor der Kaiserlichen Hofburg statt. Anschließend wurden die Landesauszeichnungen im Riesensaal der Hofburg verliehen.

Landeshauptmann Anton MATTLE betonte dabei die besondere Bedeutung des freiwilligen Engagements. Gerade im „Jahr des Ehrenamts“ werde sichtbar, wie viele Menschen in Vereinen, Einsatzorganisationen, im Sozial- und Gesundheitsbereich sowie in zahlreichen weiteren Bereichen Verantwortung übernehmen. Auch Südtirols Landeshauptmann Arno KOMPATSCHER hob die enge Verbindung zwischen Tirol und Südtirol hervor. Ehrenamt und gelebte Verantwortung für die Gemeinschaft seien ein verbindendes Element beider Landesteile.

Für den Bezirksfeuerwehrverband Reutte sind die Auszeichnungen eine besondere Anerkennung von langjährigem Engagement. Katharina JÄGER wurde für ihre Verdienste um das Gemeinwohl und das Feuerwehrwesen in Jungholz ausgezeichnet. Christoph SALVENMOSER erhielt die Auszeichnung für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen im Außerfern, insbesondere im Bereich der Ausbildung.

Der Bezirksfeuerwehrverband Reutte gratuliert OBI Katharina JÄGER und OBI Christoph SALVENMOSER herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und bedankt sich für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft, Verantwortung für ihre Feuerwehren und die Gemeinschaft zu übernehmen.

Bilder © LFV-Tiro l Anton Wegscheider und Land Tirol l Sedlak

https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/hoher-frauentag-2026

Waldbrand in Steeg: Feuerwehren bekämpften Brand im unwegsamen Gelände

Am Samstag, 15. August 2026, wurde gegen 10.00 Uhr ein Waldbrand in Steeg gemeldet. Oberhalb der Lechtalstraße, unterhalb des Hohnakepfle, war auf einer kleinen Fläche zwischen mehreren Bäumen ein Feuer ausgebrochen. Aufgrund des unwegsamen Geländes gestaltete sich die erste Erkundung der Brandstelle schwierig.

Neben der Feuerwehr Steeg wurden zur Unterstützung die Feuerwehren Holzgau, Elbigenalp und Bach sowie die SLG Grünau und die Feuerwehr Warth aus dem benachbarten Vorarlberg alarmiert. Im weiteren Einsatzverlauf wurden zusätzlich der Polizeihubschrauber „Libelle Vorarlberg“ sowie der Flugdienst Reutte mit der Arbeitsgruppe Vegetationsbrandbekämpfung aus Lechaschau hinzugezogen.

Die Einsatzkräfte konzentrierten sich darauf, den Brand im unwegsamen Gelände gezielt zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Beratend unterstützten unter anderem Bezirksfeuerwehrinspektor Wolfgang SCHEUCHER und Abschnittsbrandinspektor Romeo LARCHER die Einsatzleitung.

Gegen 13.30 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte verhindert werden. Die Brandursache war zum Zeitpunkt des Einsatzendes weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

24 Stunden Feuerwehr hautnah: Jugendfeuerwehr Weißenbach im Dauereinsatz

Alle drei Jahre wird es für die Jugendlichen der Feuerwehr Weißenbach besonders spannend: Beim 24-Stunden-Feuerwehrtag erleben sie einen ganzen Tag lang Feuerwehrdienst wie ihre großen Vorbilder.

Am Samstag, den 8. August 2026, fiel um 09.00 Uhr der Startschuss. Bei bestem Wetter nahmen 14 Mädchen und Burschen am 24-Stunden-Feuerwehrtag teil. Lange mussten sie auf ihren ersten Einsatz nicht warten: Bereits kurz vor 11.00 Uhr ertönte der Pager und der erste Alarm ging ein.

Von diesem Moment an hieß es: Einsatzbereitschaft herstellen! Die Jugendlichen schlüpften in ihre Einsatzbekleidung, besetzten die Fahrzeuge und die eingeteilten Gruppenkommandanten übernahmen die Führung.

Auf dem Programm standen zahlreiche realitätsnahe Szenarien. Die Jugendlichen mussten unter anderem Verkehrsunfälle abarbeiten, Fahrzeugbrände bekämpfen, bei Sucheinsätzen ihr Können unter Beweis stellen und verschiedene Brandszenarien bewältigen. Dabei waren nicht nur Geschick und feuerwehrtechnisches Wissen gefragt, sondern vor allem eines: Teamwork.

Denn beim 24-Stunden-Feuerwehrtag ging es um weit mehr als nur Action und spannende Einsatzübungen. Gemeinsam frühstücken, gemeinsam grillen, spielen und Zeit miteinander verbringen – die Kameradschaft kam dabei nicht zu kurz. Genau dieses Miteinander war ein wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit. Die Jugendlichen sollten erleben, wie wichtig es ist, sich aufeinander verlassen zu können, Aufgaben gemeinsam zu bewältigen und als Team zu funktionieren.

Neben einem abwechslungsreichen und spannenden Tag stand deshalb auch das Lernen im Mittelpunkt. Die Jugendlichen sammelten praktische Erfahrungen, erweiterten ihr Feuerwehrwissen, lernten Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Die Jugendbetreuer Thomas AMANN, Christoph NAGELE und Julia ZOBL und Nikolaus LEDERLE sowie zahlreiche weitere Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Weißenbach hatten für den 24-Stunden-Tag ein umfangreiches Programm vorbereitet. Der große Einsatz bei der Vorbereitung hatte sich gelohnt: Die Jugendlichen nahmen die Veranstaltung mit großer Begeisterung an und zeigten bei den einzelnen Einsatzszenarien vollen Einsatz.

Auch Bezirksfeuerwehrinspektor Wolfgang SCHEUCHER und Abschnittskommandant Alexander AMMANN ließen es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen und sich selbst ein Bild von der gelungenen Jugendveranstaltung zu machen.

24 Stunden Feuerwehrdienst, spannende Einsätze, gemeinsames Erleben und jede Menge Kameradschaft – für die 14 Jugendlichen war es ein Tag, an dem Feuerwehr nicht nur gelernt, sondern hautnah erlebt wurde.

© BFV Reutte

© FF-Weißenbach

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Waldbrand nach Blitzeinschlag in Lähn-Wengle

Am 15. Juli 2026 wurde die Leitstelle Tirol gegen 18:15 Uhr über einen Waldbrand rund 600 Meter oberhalb von Lähn-Wengle im Bereich des Alpenrosenwegs alarmiert.

Unverzüglich rückten die Freiwillige Feuerwehr Lähn-Wengle, die Freiwillige Feuerwehr Bichlbach, der Flugdienst Reutte mit der Arbeitsgruppe Vegetationsbrandbekämpfung sowie die Libelle Tirol zur Einsatzstelle aus. Zur Unterstützung wurde außerdem das Hubschraubertankfahrzeug der Berufsfeuerwehr Innsbruck nach Lähn-Wengle entsandt.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein einzelner Baum nach einem Blitzschlag in Brand geraten war. Durch den bereits anhaltenden Regen war der Waldboden jedoch gut durchnässt, wodurch sich das Feuer nicht auf die umliegende Vegetation ausbreiten konnte.

Die Libelle Tirol brachte neben Einsatzkräften auch Löschmaterial sowie drei Stillwell-Behälter zur Einsatzstelle. Dadurch konnten der brennende Baum sowie mehrere angrenzende Glutnester gezielt abgelöscht werden.

Die Feuerwehr Bichlbach übernahm die Lageführung des Einsatzes. Unterstützend vor Ort waren zudem Bezirksfeuerwehrkommandant Dietmar Berktold, Abschnittskommandant Zwischentoren Versal Stefan sowie Bürgermeister Stefan Schwarz.

Dank des raschen und koordinierten Einsatzes aller beteiligten Kräfte konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Gegen 20:30 Uhr wurde schließlich „Brand Aus“ gegeben.

Einmal mehr zeigte sich, wie wichtig das schnelle Zusammenspiel der eingesetzten Feuerwehren, der Flugdienstkräfte und aller unterstützenden Organisationen bei Vegetationsbränden im alpinen Gelände ist.

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